{"id":140,"date":"2013-08-04T22:57:49","date_gmt":"2013-08-04T20:57:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sachsen.freidenker.org\/cms\/?p=140"},"modified":"2023-02-23T21:20:08","modified_gmt":"2023-02-23T20:20:08","slug":"gedanken-eines-saechsischen-freidenkers-aus-anlass-zweier-niederlaendischer-leserbriefe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sachsen.freidenker.org\/cms\/index.php\/2013\/08\/04\/gedanken-eines-saechsischen-freidenkers-aus-anlass-zweier-niederlaendischer-leserbriefe\/","title":{"rendered":"Gedanken eines s\u00e4chsischen Freidenkers aus Anlass zweier niederl\u00e4ndischer Leserbriefe"},"content":{"rendered":"<p>Autor: <strong>Peter Andreas Sch\u00f6bel<\/strong><\/p>\n<p>Vor kurzem erreichten uns eine E-Mail an unseren Landesverband mit dem Betreff \u201eWo steht der DFV?\u201c und ein Leserbrief an dem Bundesverband mit dem Titel \u201eMit wachsendem Unmut lese ich den Freidenker\u201c. Beide stammen vom Vorsitzenden des niederl\u00e4ndischen Freidenkerverbandes \u201eDe\u00a0Vrije Gedachte\u201c, Dr. Anton J. L. van Hooff. <!--more-->Diesen Verband kann man im Internet finden unter <a href=\"http:\/\/www.devrijegedachte.nl\/\">http:\/\/www.devrijegedachte.nl\/<\/a>. \u00dcber den Vorsitzenden findet man hier einige Angaben: <a href=\"http:\/\/translate.google.de\/translate?hl=de&amp;sl=en&amp;u=http:\/\/www.proclassics.org\/content\/view\/34\/38\/&amp;prev=\/search%3Fq%3DDr.%2BAnton%2BJ.L.%2Bvan%2BHooff%26biw%3D1621%26bih%3D859\">http:\/\/translate.google.de\/translate?hl=de&amp;sl=en&amp;u=http:\/\/www.proclassics.org\/content\/view\/34\/38\/&amp;prev=\/search%3Fq%3DDr.%2BAnton%2BJ.L.%2Bvan%2BHooff%26biw%3D1621%26bih%3D859<\/a>. F\u00fcr Nicht-Niederl\u00e4ndisch-Sprechende: Auch die erste Seite kann man sich von Google leidlich \u00fcbersetzen lassen, f\u00fcr die zweite Seite macht das der Link schon.<\/p>\n<p>Was Dr. van Hooffs Missfallen erregte, war unser DDR-Bild. Hier einige Ausz\u00fcge:<\/p>\n<p>\u201e\u2026bin ich erstaunt \u00fcber die kritiklose Verherrlichung der ehemaligen DDR. So wird in demselben Heft Ulbricht als ein gro\u00dfer Politiker gepriesen, aber v\u00f6llig verschwiegen dass er auch der gr\u00f6sste L\u00fcgner der Nachkriegszeit war (\u201aEs wird keine Mauer geben\u2018)\u201c<\/p>\n<p>\u201e\u2026die Besprechung von Erich Bucholz: <i>Das DDR-Justizsystem, das beste je in Deutschland? <\/i>(71.3, S.57). Kein Wort \u00fcber die \u00fcble Praxis und die geheimen Todesurteile.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEs ist f\u00fcr mich geradezu unverst\u00e4ndlich, dass deutsche Freidenker, Menschen die ohne Dogmen und Ideologie nur die Fakten betrachten, noch immer an einen Staat glauben, der sich schon l\u00e4ngst auf dem M\u00fcllhaufen der Geschichte befindet.\u201c<\/p>\n<p>Zum Abschluss kommt Dr. van Hooff zu der Frage:<\/p>\n<p>\u201eWir fragen uns, ob es Sinn hat die Beziehungen mit dem DFV zu best\u00e4ndigen.\u201c<\/p>\n<p>Aber um es gleich voran zu stellen: Ich werde mich in jedem Fall dagegen stellen, wenn irgendwer auf die Idee kommen sollte, die Beziehungen zum Niederl\u00e4ndischen Freidenkerverband von einem mir genehmen DDR-Bild abh\u00e4ngig zu machen. Es ist zwar schade, dass Dr. van Hooff in der Frage ein sehr undifferenziertes Bild vertritt, aber es gibt wesentlichere Fragen.<\/p>\n<p>Um es nicht zu verheimlichen: Ich habe ca. 35 Jahre in dieser DDR zugebracht, und sowohl ich als auch alle meine Angeh\u00f6rigen hatten gute Gr\u00fcnde, hier leben zu wollen. Mein Vater und dessen Eltern hatten als Umsiedler durchaus die Wahl zwischen Ost und West. Als Antifaschisten haben sie eine bewusste Entscheidung getroffen. Heute nennt man ja oft den DDR-Antifaschismus einen verordneten \u2013 als ob die Entnazifizierung nicht in allen Teilen Deutschlands von den Alliierten der Antihitlerkoalition im Potsdamer Abkommen aufgegeben worden w\u00e4re. Die Entnazifizierung war ja keine Sache, die sich die Deutschen in ihrer Mehrheit selbst auferlegt hatten. Weder Ost noch West. Der Unterschied war nur, dass diese \u201eVerordnung\u201c in den westlichen Besatzungszonen nach besten M\u00f6glichkeiten hintertrieben wurde, w\u00e4hrend in der sowjetischen Besatzungszone hieran konsequent gewirkt wurde. Insofern ist mir immer noch ein verordneter Antifaschismus irgendwie lieber als ein klandestiner Protektionismus f\u00fcr Faschisten, wie er heute wieder an den meisten deutschen Orten \u00fcblich ist.<\/p>\n<p>Und noch eins vorab: Ja, ich war systemnah, mehr noch sogar staatsnah. Insofern betreffen mich die Worte des Dr. van Hooff schon ganz pers\u00f6nlich.<\/p>\n<p>Nun ein paar Worte zum Herangehen des Dr. van Hooff. Soviel ich aus oben genannten Quellen wei\u00df, hat Dr. van Hooff promoviert (Doktor Litterarum). Er ist Dozent f\u00fcr Alte Geschichte und Teacher Trainer f\u00fcr Klassische Philologie an der Universit\u00e4t Nijmegen. Sein Spezialgebiet ist die Antike. Dar\u00fcber hinaus gibt es meines Wissens nach auch eine Fernsehsendung auf Latein. Nat\u00fcrlich sind meine Kenntnisse weder sonderlich umfassend noch aktuell. Ich hoffe, dass mir das Dr. van Hooff nachsieht.<\/p>\n<p>Nun stelle man sich vor, in eines der Seminare von Herrn Dr. van Hooff kommt ein Teilnehmer mit folgender Meinung:<br \/>\n\u201eEs ist f\u00fcr mich geradezu unverst\u00e4ndlich, dass ein niederl\u00e4ndischer Freidenker, ein Mensch, der ohne Dogmen und Ideologie nur die Fakten betrachtet, noch \u00fcber ein \u00fcbles Sklavenhaltersystem referiert, das sich schon l\u00e4ngst auf dem M\u00fcllhaufen der Geschichte befindet. Und dann noch Fernsehsendungen auf Latein! &#8211; dieser Unterdr\u00fcckersprache der r\u00f6mischen Imperatoren und der Katholischen Kirche!\u201c<\/p>\n<p>Dr. van Hooff w\u00fcrde sich mit Recht \u00fcber ein derartiges Unwissen emp\u00f6ren. Aber er h\u00e4tte dann einen Eindruck, wie ich mich nach seinen Briefen f\u00fchle.<\/p>\n<p>In seinem Leserbrief schrieb Dr. van Hooff auch, dass er einmal mit seinen Studenten die DDR bereist und sich \u00fcber die vorgefundene Kleinb\u00fcrgerlichkeit gewundert habe. Ich meinerseits habe auch die Niederlande bereist. Und so weit weg scheint mir die Kleinb\u00fcrgerlichkeit dort nicht zu sein. Ist es nicht sehr spie\u00dfig, wenn sich von einem Volk 70 % ein K\u00f6nigshaus w\u00fcnschen? Den Glauben an eine h\u00f6here Geburt h\u00e4tte Dr. van Hooff bei seinem Besuch in der DDR vergeblich gesucht.<\/p>\n<p>Nun sind die Niederlande auch ein sch\u00f6nes Land mit durchaus f\u00fcr kapitalistische Verh\u00e4ltnisse vorbildlichen Leistungen: einen nennenswerten Mindestlohn, ein gutes Gesundheitswesen und viele andere beachtliche Dinge. Und vor allem mit freundliche Menschen. Aber eben auch Monarchie und Mitmachen bei den NATO-Verbrechen im Irak und in Afghanistan. Das aber wieder wird Dr. van Hooff der DDR zugestehen m\u00fcssen und hat diese den Niederlanden voraus: Sie hat nie einen Krieg gef\u00fchrt hat. Nicht mal an der Intervention des Warschauer Vertrages in der CSSR hat sie teilgenommen. Auch wenn die Sieger-Propaganda anderes verbreitet. Man wird in den Archiven vergeblich nach Belegen f\u00fcr die Propaganda-L\u00fcgen suchen. Alleine die Ausrichtung der DDR auf Frieden w\u00e4re schon ein Verdienst, das nahezu im Gedenken unsterblich machen sollte. Kann Dr.\u00a0van Hooff auch von sich behaupten, wie ich einem Staatswesen gedient zu haben, dessen oberstes Prinzip der Frieden war?<\/p>\n<p>Auch wenn die Niederlande sehr widerspr\u00fcchlich sind, ich bem\u00fche mich zu einer sehr differenzierten Sicht auf dieses Lande, und ich w\u00fcrde mir gleiches von Leuten wie Dr. van Hooff hinsichtlich der DDR w\u00fcnschen.<\/p>\n<p>Denn die DDR hatte beachtliche Leistungen \u2013 und sicher auch schwere Vers\u00e4umnisse. Das aber will differenziert betrachtet und gewertet werden. Und gerade von jemandem, der in der Geschichtswissenschaft bewandert ist, glaube ich eine solche Herangehensweise erwarten zu d\u00fcrfen. Sicher hat man in den Niederlanden beim Studium nicht gelernt, dass bei der Erforschung und Bewertung der Geschichte bei der Antike andere Prinzipien gelten, als bei der neueren Geschichte. Dabei hat man bei der neueren Geschichte sogar den Vorteil, mit Zeitzeugen sprechen und in Archiven arbeiten zu k\u00f6nnen. Man braucht sich da nicht mit \u00dcberlieferungen und Artefakten zu begn\u00fcgen. Allerdings hat man auch das Problem tendenzi\u00f6ser Propaganda, da die Interpreten meist auch Betroffene sind.<\/p>\n<p>Ich bin mir meiner emotionalen Bindungen durchaus bewusst. Gerade das aber verlangt Sachlichkeit und Sorgfalt. Ist sich Dr. van Hooff auch seiner Emotionalit\u00e4t bewusst, die zu Tage tritt, wenn er Walter Ulbricht als den gr\u00f6\u00dften L\u00fcgner der Nachkriegsgeschichte bezeichnet? Dr.\u00a0van Hooff wird doch sicher von der Tonkin-Aff\u00e4re und von der dem Irakkrieg vorangehenden Chemie-Waffen-L\u00fcge geh\u00f6rt haben? Und selbst wenn man unterstellt, Walter Ulbricht habe von den Beschl\u00fcssen des Warschauer Vertrages vorab geh\u00f6rt und gewusst, dass sich die dort beschlossene Grenzsicherung immer weiter zur \u201eMauer\u201c entwickeln w\u00fcrde, so w\u00e4re das allenfalls eine L\u00fcge im Interesse der Vermeidung eines milit\u00e4rischen Konfliktes. Dieser Konflikt h\u00e4tte an der unmittelbaren Konfrontationsstelle des Kalten Krieg, inklusive der gesch\u00e4ftsm\u00e4\u00dfigen und gezielten Abwerbung wichtiger Fachkr\u00e4fte durch die BRD, schnell entstehen konnte. Das Delikt der illegalen Abwerbung war \u00fcbrigens noch bis 1998 im StGB der BRD, in \u00a7\u00a0144 strafbewehrt, wobei eine Fu\u00dfnote ausdr\u00fccklich auswies, das er auf Abwerbung aus der DDR nicht anzuwenden sei.<\/p>\n<p>L\u00fcgen bei der Tonkin-Aff\u00e4re und die Chemie-Waffen-Im-Irak-L\u00fcge, aber waren L\u00fcgen, die der Herbeif\u00fchrung des schwerst-m\u00f6glichen Verbrechens dienten: des Aggressionskrieges.<\/p>\n<p>Es ist schon ein eigen Ding, wenn man sich im Zuge der Besch\u00e4ftigung mit Geschichte nicht ausreichend und umfassend informiert.<\/p>\n<p>Wie die Wortwahl und die Aussagen von Dr. van Hooff belegen (des schlimme Justizsystem, angebliche geheime Todesurteile, Ulbricht der gr\u00f6\u00dfte L\u00fcgner seit \u201845, M\u00fcllhaufen der Geschichte usw.), hat er sich bereits umf\u00e4nglich mit den Ansichten der Gegner der DDR besch\u00e4ftigt. Waren darunter auch wissenschaftlich seri\u00f6se Quellen? Mich w\u00fcrde schon interessieren, welche das sind. Nun w\u00e4re es ja wohl auch geboten, Auskunft bei den Mitwirkenden \u00f6stlicherseits einzuholen. Immerhin handelte es sich dabei um ein v\u00f6lkerrechtlich anerkanntes Subjekt, mit dem der Westen Vertr\u00e4ge schloss und das auch am 5. Januar 1973 vom K\u00f6nigreich der Niederlande v\u00f6lkerrechtlich anerkannt worden war.<\/p>\n<p>Um sich auch mit anderen Quellen zu befassen: Es gibt es da eine gro\u00dfe Zahl von Zeitzeugen, die ihre Gedanken in B\u00fcchern niedergelegt haben. Hier nur eine kleine Auswahl derer, die ich mit gro\u00dfem Gewinn gelesen habe:<\/p>\n<p>Zum Rechtssystem kann ich die B\u00fccher des Dr. Friedrich Wolff empfehlen. Ein Buch davon hei\u00dft \u00fcbrigens \u201eMeine verlorenen Prozesse\u201c und behandelt die politische Justiz in der DDR und der BRD. Wie der Titel schon verr\u00e4t, ist der Autor nicht unkritisch zur DDR. Er war \u00fcbrigens Verteidiger in den Politb\u00fcroprozessen.<\/p>\n<p>Oder wenn es um Walter Ulbricht geht, lese man das Buch von Prof. Herbert Graf \u201eMein Leben. Mein Chef Ulbricht. Meine Sicht der Dinge.\u201c. Professor Graf war pers\u00f6nlicher Mitarbeiter bei Walter Ulbricht, lehrte sp\u00e4ter an der Akademie f\u00fcr Staat und Recht der DDR und half jungen Nationalstaaten beim Aufbau eines eigenst\u00e4ndigen Nationalstaates. Nichts da mit Regime-Change Made in USA. Eine solche wissenschaftlich profunde Quelle sollte sich doch wohl ein echter Geschichtswissenschaftler wie Dr. van Hooff nicht entgehen lassen, bevor er urteilt.<\/p>\n<p>Und wenn es um ein kulturpolitisches Bild geht, empfehle ich die autobiografischen Schriften des Schauspielers Eberhard Esche \u201eDiesem Land nicht meine Knochen\u201c, \u201eWer sich gr\u00fcn macht, den fressen die Ziegen\u201c usw. Der Mann hatte von Walter Ulbricht zu dessen Lebzeiten keine sehr gute Meinung. Nach der \u201eWende\u201c sah er aber einiges anders. Esche hatte auch die Petition gegen die Biermann-Ausb\u00fcrgerung unterschrieben. An den Folgen scheiterte indirekt auch seine Ehe mit der Niederl\u00e4nderin Cox Habema, einer ebenso guten Schauspielerin, die nun keine Engagements mehr erhielt. Diese Unterschrift scheint Esche sp\u00e4ter bereut zu haben, und zwar nicht wegen der Folgen. Da h\u00e4tte er sich nach der Wende gut als Opfer hinstellen k\u00f6nnen. Ihm ging aber das sp\u00e4tere Verhalten Biermanns gegen den Strich und so hat er einen seiner Gallensteine nach Biermann benannt.<\/p>\n<p>Wer diese B\u00fccher (und noch viele andere zu diesem Thema) gelesen hat, kann sehen: Auch wir, die wir in der DDR gro\u00df geworden sind, sehen die DDR nicht durch die rosarote Brille. Oder meint jemand, ich h\u00e4tte das faktische Auftrittsverbot f\u00fcr Cox Habema gut gefunden? Aber ein System, an dessen Spitze nur tadellose Helden auf wei\u00dfen Schimmeln sitzen, die sich immer mit gez\u00fccktem Schwert als Erste in die Schlacht st\u00fcrzen, kommt nur in schlechten M\u00e4rchen vor. Im realen Leben muss man immer abw\u00e4gen. Und da scheint mir bis heute ein Staat, der, bei allen Misslichkeiten und M\u00e4ngeln, gegen Krieg und Faschismus k\u00e4mpft, der weder Arbeits- noch Obdachlosigkeit kannte, und das alles noch nicht einmal auf Kosten anderer V\u00f6lker, den pers\u00f6nlichen Einsatz wert. Wenn die BRD dies leisten k\u00f6nnte (und w\u00f6llte), ich h\u00e4tte wahrlich wenig gegen sie einzuwenden und w\u00fcrde ihr vieles verzeihen.<\/p>\n<p>Wenn Dr. van Hooff also tats\u00e4chlich und ehrlich nach Erkenntnissen zur DDR sucht, so kann und sollte ihm von uns geholfen werden.<\/p>\n<p>Wenn er aber uns nur seine einseitige Sicht beibringen will und uns letztlich erkl\u00e4ren will, wie wir gelebt haben, so sollte er kein Geld f\u00fcr eine Reise ausgeben oder M\u00fche aufs Schreiben vergeuden.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon hoffe ich aber, dass es noch genug Ber\u00fchrungspunkte mit \u201eDe\u00a0Vrije Gedachte\u201c gibt \u2013 seien sie auch klein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor: Peter Andreas Sch\u00f6bel Vor kurzem erreichten uns eine E-Mail an unseren Landesverband mit dem Betreff \u201eWo steht der DFV?\u201c und ein Leserbrief an dem Bundesverband mit dem Titel \u201eMit wachsendem Unmut lese ich den Freidenker\u201c. Beide stammen vom Vorsitzenden des niederl\u00e4ndischen Freidenkerverbandes \u201eDe\u00a0Vrije Gedachte\u201c, Dr. Anton J. 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